Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die hochintelligente zwölfjährige Anna findet heraus, daß sie nur das Ergebnis eines Cloning-Experiments ist, das dazu diente, eine zu früh verstorbene Wissenschaftlerin „neu“ auf die Welt zu bringen. Durch Zufall erfährt Anna, daß neben ihr noch vier weitere Annas existieren. Durch diese Entdeckung droht das Experiment schief zu laufen, so daß sich die Hintermänner gezwungen sehen, alle fünf Mädchen umzubringen. Da erhält Anna unerwartet Hilfe von ihrem Bruder…

„Annas Geheimnis“ ist eigentlich kein richtiger Horrorfilm, sondern eher ein Familiendrama, das geschickt mit dem möglichen Schrecken durch Cloning spielt. Durch das straff ausgearbeitete Skript und die sehenswerten Leistungen der Jungmimen gewinnt der Film an dramaturgischer Tiefe, die er allein durch den fernsehgerechten Regiestil Robert Wiemers nicht erreicht hätte. Bewußt baut Wiemer nicht auf vordergründige Schockeffekte und verzichtet auch auf eine spekulative Ausbeutung des Themas (vgl. dazu „The Boys from Brazil“). Im Vordergrund steht eher die Frage nach einer eigenen Persönlichkeitsentfaltung und danach, inwieweit sich ein Mensch ändern kann. Dennoch kommt auch die Spannung nicht zu kurz. „Annas Geheimnis“ ist ein rundum sensibler und vielschichtiger Science-Fiction-Thriller, der sein Thema intelligent anpackt. Mit Martha Byrne, Dina Merrill, Jack Gilford, Mark Patton u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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