Der Ort der Handlung: ein idyllisch gelegenes Bergdorf in Spanien. Ein Arzt kommt dorthin, um eine Praxis zu eröffnen. Nachdem er feststellen mußte, daß sich die Bevölkerung sehr merkwürdig und aggressiv benimmt, wundert es ihn natürlich nicht mehr, daß deren liebste Freizeitbeschäftigung die Menschenjagd ist. Bevorzugte Opfer sind die Patienten einer in den Bergen gelegenen Klinik. Kann der Arzt die diesjährige Jagdsaison verhindern?
Dieser spanische Action- bzw. Horrorfilm ist inhaltlich ebenso konfus und verwirrend, wie die Inszenierung durch José Maria Elorietta, der uns auch den gnadenlos schlechten „Horrortrip“ bescherte. Ob es sich bei der im Originaltitel angesprochenen IRA um die Truppe der irischen Freiheitskämpfer handelt, ist ungewiß, denn die deutsche Synchronisation macht „Blood Hunt“ zu einem unverfänglichen Backwood-Spektakel. Schließlich gehört es sich ja nicht, daß das von allen verachtete Horrorgenre Stellung zu aktuellen politischen Problemen nimmt, oder? Bis auf diesen Umstand gibt es nichts, wesewegen man sich an „Blood Hunt erinnern sollte. Mit Patxi Andion, Yolanda Ventura, Beatriz Elorieta, Aldo Sambrell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin