Der New Yorker Anwalt Ted Barnes wird durch ein altes Porträt, das ihm unheimlich ähnlich sieht, mit seiner bewegten Vergangenheit konfrontiert: Als Kind nämlich wurde Ted entführt und einer fremden Familie „zugespielt“. Durch das Bild lernt er seine leibliche Mutter, die reiche Malerin Arlene, kennen. Diese sieht in Ted ihren damals verstorbenen Gatten und flippt total aus. Erst bringt sie Teds Ehefrau Evie um…
Ex-Pornofilmer Chuck Vincent hat mit „Blutige Liebe“ nur einen dialoglastigen Psychothriller auf die Beine gestellt, dessen Handlung ebenso zähflüssig in die Gänge kommt, wie das Ganze inszeniert worden ist. Lediglich in den letzten paar Minuten wird aufgedreht, und dem Zuschauer werden ein paar handelsübliche Brutalitäten präsentiert. Dabei hat sich Chuck Vincent an besseren Vorbildern, wie z. B. „Misery“, orientiert. Der völlig sinnlose Einsatz der Split-Screen-Technik verdeutlicht, daß nur virtuos arbeitende Handwerker wie Brian de Palma mit derartigen Gimmicks umzugehen verstehen. O. g. Laufzeit ist ohne Abspann. Alternativtitel: „Bad Blood– Blutige Liebe“. Mit Ruth Raymond, Gregory Patrick, Linda Blair, Troy Donahue u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin