Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Journalistin Elizabeth Hayes recherchiert einen Mordfall und findet heraus, daß der jugendliche Täter eine Zwillingsschwester hatte, von der er im Kindesalter getrennt wurde. Und weil Elizabeth die Theorie vertritt, daß das Böse im Menschen vererbbar sei, sucht sie nach diesem längst adoptierten Kind. Die Spur führt zu zwei Familien, von denen beide an Kindes statt angenommene Töchter haben. Als dann auch noch Lissas Eltern bei einem merkwürdigen Brand ums Leben kommen, scheint alles klar zu sein…

Daß Psychothriller irgendwie immer an den Haaren herbeigezogen sein müssen, um eine gewisse Wirkung zu erzielen (z.B. der obligatorische Gang in den dunklen Keller etc.), leuchtet ja noch ein. Daß man nun aber sämtlichen Freudschen und gentechnischen Lehren herbeizieht, nur um einen lausig schlechten TV-Film inhaltlich zu untermauern, halte ich schon für eine bodenlose Frechheit. Kurzum: „Verdorbenes Blut“ ist schlichtweg verschenkte Zeit. Für Hauptdarstellerin Raquel Welch ist dies mit Sicherheit nicht der Aufstieg vom Abstieg. Des weiteren mit Alley Mills, John Thomason, Joan van Ark u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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