Während eines Urlaubs im Nahen Osten wird der junge Robin Johnson wegen seiner telepathischen Fähigkeiten vor den Augen seines Vaters in die Gewalt einer Geheimdienstorganisation gebracht, die von dem skrupellosen Childress geführt wird. Peter Johnson, ein Ex-CIA-Agent, macht sich mit Hilfe der Studentin Gillian, die ebenso wie Robin ein Medium ist, auf die Suche nach seinem Sohn. In einem abgelegenen Haus der US-Regierung wird Johnson fündig, doch die Befreiungsaktion Robins endet in einem blutigen Inferno…
Zwei Jahre nach „Carrie– Des Satans jüngste Tochter“ widmet sich Brian de Palma wieder dem Übersinnlichen. In seinem intelligenten Thriller wird der fiktionale Stoff (Telepathie als Mittel der Spionage) recht ernsthaft angepackt und in eine publikumswirksame Geschichte eingebettet, die Höhepunkt an Höhepunkt reiht. Dank der hervorragenden Schauspieler und der variantenreichen Umsetzung ist „Teufelskreis Alpha“ spannend bis zur letzten Minute. Aber auch in technischer Hinsicht steht der Film den anderen Werken de Palmas in nichts nach, denn die Inszenierung ist mehr als nur effektvoll. Erstaunlich an „Teufelskreis Alpha“ ist nur die recht zurückhaltende Auschlachtung an Blut-und-Gedärme-Tricks. Nur das Ende zeugt von dem „explosiven“ Charakter der Geschichte. Hier liegt der Grundstein zu David Cronenbergs „Scanners“. Die alte deutsche Videofassung ist uncut. Im TV geschnitten. Mit Kirk Douglas, John , Amy Irving, Andrew Stevens, Charles Durning u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin