Connecticut, USA. Brian Frazier, ein neunjähriger Junge, wird scheinbar von einem Dämonen besessen. Nach einem Exorzismus ergreift ergreift der Dämon scheinbar die Macht über Ken, den Freund der großen Schwester Brians. Ken begeht unter dem Einfluß des Dämons –so behauptet er jedenfalls hinterher– einen Mord und wird vor Gericht angeklagt.
Wie schon bei „Amityville Horror“ soll auch hier die Realität die Idee zu diesem TV-Film geliefert haben, denn der Film basiert auf den Gerichtsakten eines tatsächlich in Connecticut stattgefundenen Falles. So ist „Brian– Die Höllenfahrt eines Besessenen“ weniger eine Kopie des Kassenerfolgs „Der Exorzist“ von William Friedkin, als ein True-Crime-Movie der etwas zweifelhaften Sorte. Dadurch kann vielleicht auch erklärt werden, warum der Film ziemlich blutleer und wenig spektakulär ist. Wer auf solche Art der Unterhaltung steht und sich an der etwas zähflüssigen Umsetzung nicht stört, der wird William Hales Film mögen. Betrachtet man „Brian– Die Höllenfahrt eines Besessenen“ jedoch losgelöst von diesem Hintergrund, so ist er nur ein Mosaikstein in der großen, grauen Masse von Besessenen-Filmen, die seit Friedkins Erfolg die Leinwand bzw. die Mattscheibe füllen. Mit Kevin Bacon, Eddie Albert, Andy Griffith, Joyce van Patten u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin