Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

London in der viktorianischen Zeit. Claude Dupree, Eigentümer einer Wachsfigurensammlung berühmter Mörder, wird, kurz bevor er die Figuren an den Amerikaner Amos Burns verkaufen kann, von dem lebendig gewordenen Modell Jack the Rippers ermordet. Auch Amos Burns ereilt das Schicksal, durch eine Wachsfigur umgebracht zu werden. Duprees Nichte Meg macht sich mit ihrem Verlobten daran, das Geheimnis des Horrorkabinetts zu lüften.

Der Film weist eigentlich alles auf, um ihn zu einem kleinen Juwel des Genres werden zu lassen: gute Schauspieler, sehenswerte Sets und eine nicht alltägliche Grundidee. Doch leider verkommt „Terror in the Wax Museum“ unter der völlig belanglosen und wenig mitreißenden Regie George Fenadys nur zu einer Nummernrevue der viktorianischen Motive und Bauten. Der anfänglich gut eingesetzte Gothic-Horror wird im Verlauf der immer mehr abflachenden Handlung dermaßen überstrapaziert, daß er schnell an Wirkung verliert. Ganz enttäuschend ist dann die Auflösung des Ganze, die den Film näher an das Kriminalgenre bringt, als an den Phantastischen Film. Alter Kino-Titel: „Der Bucklige vom Horror-Kabinett“. Mit Ray Milland, Elsa Lancaster, Broderick Crawford, Maurice Evans, John Carradine u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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