Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Milliardär Charles Morse begleitet seine um viele Jahre jüngere Frau Mickey, ein attraktives Fotomodell, zu Aufnahmen vor der imposanten Naturkulisse Alaskas. Schon bald merkt der erfolgreiche Unternehmer, dass Fotograf Robert Green ein Auge auf Mickey geworfen hat. Als Charles Morse, Robert Green und noch ein anderer auf der Suche nach Motiven mit dem Flugzeug abstürzen, orientierungslos durch die Wildnis irren und von wilden Bären gejagt werden, ist die Stunde der Wahrheit angesagt, denn Morse hat nicht vor, seinen Widersacher in die Zivilisation zurückkehren zu lassen.

Charlton Heston gab es mit "Goldfieber" vor, Lee Tamahori spielte die Melodie unverschämt nach: "Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund" ist eine Box-Office-orientierte Mischung aus Abenteuerromantik, Tier-Horror und Psychothriller - nicht allzu tiefschürfend, aber auch nicht unbedingt doof. Eingebettet in eine Handvoll praller Naturaufnahmen wird dem Zuschauer eine Geschichte präsentiert, bei der es an psychologischen Details und glaubhaften Charakteren mangelt, die aber genügend Potential für gewagte Actionszenen und schauspielerische Glanzpunkte bereithält. Das Ganze ist dann ebenso flott inszeniert worden wie "Der Geist und die Dunkelheit", nur eben, dass hier auf inhaltlicher Ebene eher "Grizzly" Pate stand. Das (Happy-) Ende enttäuscht dann allerdings doch etwas, denn es läuft dem vorangegangenen Rest der Handlung total zuwider. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Mit Anthony Hopkins, Alec Baldwin, Elle MacPherson, L. Q. Jones u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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