Franks Bewertung

starstarstar / 9

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

New York. Der mehr als geistig verwirrte George Tatum, der als Kind seinen Vater beim Liebesakt mit einer Prostituierten mit einer Axt erschlagen hat, wird irrtümlich aus der Heilanstalt entlassen, in der er seit der Tat einsitzt. George macht sich auf nach Florida, um seine Ex-Frau mit ihrer neuen Familie zu „besuchen“. Klar, daß das Ganze in einem fuchtbaren Blutbad endet.

„Nightmare“ ist ein mit Sigmund-Freud-Motiven angefüllter, sehr blutiger Maniac-on-the-Loose-Streifen, der hierzulande verboten wurde. Sicherlich waren für das Verbot nicht nur die graphischen Gewaltdarstellungen ausschlaggebend, sondern ebenso die schwüle, stimulierende Verbindung von Sexualität und Brutalität, denn die dargebotenen sado-masochistischen Obsessionen des irregeleiteten George sind wahrlich nicht ohne. Trotz der recht angemessenen Inszenierung durch den Ex-Porno-Filmer Scavolini bleibt „Nightmare“ letzendlich nur die sorgfältige Fingerfertigkeit der F/X-Leute im Gedächtnis des Zuschauers haften. Im Vorspann wird in diesem Zusammenhang zwar mit Tom Savinis Namen geworben, doch behauptet dieser, daß er nur als Berater tätig gewesen sei. Die eigentliche Arbeit mit dem Kunstblut soll Ed French gehabt haben. Unter dem Alternativtitel „Blutige Alpträume“ war eine Neuveröffentlichung des Films für den deutschen Videomarkt geplant, doch scheiterte dies trotz Schnitte (Laufzeit nunmehr 83 Minuten) an dem in Aussicht gestellten neuerlichen Verbot durch die BPS. Mit Baird Stafford, Sharon Smith, C. J. Cooke, Mik Cribben u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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