Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1888. Im Londoner East End geht ein brutaler Prostituierten-Mörder um, der von der Bevölkerung den Namen "Jack, the Ripper" erhält. Der Täter ist kein geringerer als Prinz Albert Victor Edward, genannt Eddy, der kommende Thronfolger Englands. Inspektor James Hanson von Scotland ermittelt in dem Fall, findet in der Arbeiterin Florry Lewis eine wichtige Zeugin und kann schlußendlich sogar Prinz Eddy eine Falle stellen. Doch die Wahrheit über den Ripper soll nie ans Tageslicht kommen...

Filme über Jack the Ripper haben es naturgemäß schwer, denn die Geschichte ist altbekannt und die Zahl der Morde historienbedingt vorgegeben. Und wenn man dann noch weiß, daß mit Bob Clarks "Mord an der Themse" (aka "Verschwörung im Nebel") bereits die bestmögliche, weil genial düster-unterhaltsame Version des Stoffes vorliegt, kann man sich an fünf Fingern ausrechnen, daß jedwede Neuverfilmung daran gemessen werden wird. So besehen ist Janet Meyers "Ripper – Der Schlitzer" nur ein leidlich spannender Kriminalfilm, der durch die Liebesgeschichte zwischen dem Inspektor und der Zeugin ein weit breiteres Publikum anspricht. Die recht steril wirkende Inszenierung (angeblich in Melbourne on location, offenbar größtenteils aber in einem Studio!) und die Zurückhaltung bei der Darstellung der Greueltaten läßt vermuten, daß diese Produktion hier gleich für eine Fernsehpremiere gedacht war. Fazit: Mittelmaß. Mit Patrick Bergin, Gabrielle Anwar, Michael York, Samuel West u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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