Australien in der nahen Zukunft. Marodierende Rockerbanden terrorisieren das Land. Die Polizei ist machtlos, und bis auf einige wenige Cops steckt man lieber den Kopf in den Sand. Einer dieser Polizisten ist Max, der mit seinem Turboauto auf den Highways für Ruhe sorgt. Als Mitglieder einer brutalen Gang Frau und Kind von Max umbringen, tauscht dieser seine Polizeimarke gegen das Recht der Selbstjustiz. Bei seinem privaten Rachefeldzug gegen die Bande entwickelt Max ebensolche unmenschlichen Gefühle wie die Gejagten…
Der Katholische Filmdienst résumierte: „Ein Alptraum aus Gewalt, Blut, Schrott und Grauen.“ Besser kann man diesen knallharten Actionfilm nicht beschreiben. „Mad Max“ ist der Urknall des australischen Kinos und gleichzeitig ein Wegbereiter für ein neues Subgenre: dem Endzeitfilm. Wichtige Versatzstücke und eine bestimmte Typologisierung der Hauptfiguren werden hier schon definiert, andere Regisseure –allen voran die italienischen– brauchen da nur noch abzukupfern. Die rasant inszenierten Autoverfolgungsjagden sind auch heute noch mustergültige Beispiele für perfektes Kino. Die zynische Aufbereitung der Gewalt stieß hierzulande auf wenig Gegenliebe, so daß „Mad Max“ zwar schnell ein Publikumserfolg, aber auch ebenso schnell von der Kritik geächtet wurde. Heute genießt er fast allerorts Kultstatus. Auf Video in Deutschland Pan-Scan, im TV letterboxed (1,75:1). In England gibt es zwei Videofassungen: 1) Vollbild und nachsynchronisiert, 2) letterboxed (2,44:1) und originale australische Dialoge. Mit Mel Gibson, Joanne Samuel, Hugh Keays-Byrne, Steve Bisley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin