Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Charley Brewster, ein Horrorfilm liebender Teenager, ist davon überzeugt, daß im Nachbarhaus ein Vampir eingezogen ist. Als sich der neue Nachbar, der gutaussehende Jerry Dandridge, an Charleys Mutter heranmacht, besorgt sich der Junge Hammer und Holzpflock. Hilfe bekommt er noch von Peter Vincent, dem ehemaligen Moderator einer Fernseh-Horrorshow, von dem Charley glaubt, daß er sich mit den Mächten der Finsternis auskennt. Doch Dandridge ist schlau: Er entführt Charleys Freundin Amy und vampirisiert sie…

Wer hätte wohl im Vorfeld gedacht, daß Tom Holland mit seinem Regiedebüt eine Renaissance des Vampirfilms einläuten würde, die sich bis zum heutigen Tage eines recht virilen Lebens erfreut. „Fright Night– Die rabenschwarze Nacht“ ist nämlich im Gegensatz zu den meisten bisherigen Vertretern dieses Subgenres ausgesprochen selbstironisch und spaßig. Diese Mischung aus Heiterkeit und blankem Horror kann darüber hinaus den gut gelungenen Masken und Make-Up-Effekten die Härte nehmen, so daß sich auch der „normale“ Zuschauer gut unterhalten fühlt. Tom Holland hat es zudem gepackt, sein eigenes Drehbuch spannend und geradlinig zu verfilmen. In der Rolle des unfreiwilligen Vampirkillers Peter Vincent, der eigentlich nur ein abgetakelter Horrorshowmaster ist, kann der leicht ergraute, aber immer noch sehr spielfreudige Roddy McDowell überzeugen. Die Musik von Brad Fiedel ist schwülstig und gut. Alternativtitel: „Rabenschwarze Nächte“. Auf Video cropped, im TV letterboxed (1,77:1). Des weiteren mit Chris Sarandon, William Ragsdale, Amanda Bearse, Stephen Geoffreys u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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