Die Wissenschaftlerin Dr. Jackie Eddington hat den todkranken Tom operiert und ihm dabei Gene von Katzen ins Gehirn injiziert. Heute ist Tom zwar wieder gesund, doch hat die Operation auch ihre Nebenwirkungen: Tom besitzt keine menschliche Seele mehr und handelt auf der psychischen Ebene wie eine Katze. Seine sexuelle Gier ist unersättlich, und seine Gegner räumt er mit tierischem Instinkt aus dem Weg…
Diejenigen, die sich bei Paul Schraders „Katzenmenschen“ wegen der spekulativen Verbindung von Sexualität und tierischen Gelüsten noch peinlich berührt fühlten, dürften Paul Donovans „Cat Man“ völlig ablehen, denn aus Erotik damals ist purer Soft-Porno heute geworden. Abgefilmt mit der Ästhetik von Werbeclips wälzen sich die nackten Körper derart ungeniert durchs Bild, daß der Phantasie des Zuschauers kein Raum mehr bleibt. Sinn für das Genre braucht man allerdings bei der Erklärung, wie Toms genetischer Code sich durch die OP verändert hat. Da erscheint einem die Frankensteinsche Schöpfung künstlichen Lebens durch Elektrizität geradezu logisch. Mit Richard Grieco, Maryam D’Abo, Nathalie Radford, Serge Houde u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin