Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vorzeigepolizistin Lucinda Pond erlebt sowohl dienstlich als auch privat einige Rückschläge und so freut sie sich ganz besonders, daß ihr Ex-Chef sie zurück ins Team holt. Als Psycho-Expertin soll Lucinda Jagd auf einen Serienkiller machen. Diesen identifiziert sie auch schon bald als ihren eigenen Bruder Ellis, der unlängst aus einer Klapsmühle entweichen konnte. Ellis nimmt Kontakt zu Lucinda auf und gibt ihr rätselhafte Tipps über noch bevorstehenden Morde...

Schon auf dem Papier hört sich der Inhalt zu „Spuren in den Tod“ nach einem Konglomerat jener Ideen an, die schon seit ungefähr zwanzig Jahren durchs Genre geistern. Der Film selbst bestätigt diese Annahme bis ins kleinste Detail. John Badham, der früher durchaus großartiges Hollywood-(Action)-Kino geliefert hat, läßt kaum ein Szenenmotiv aus, welches man nicht schon dutzendfach gesehen hat: von Travestie-Einlagen des Mörders bis hin zu rätselhaften Traumsequenzen. Zum recht negativen Gesamteindruck gesellt sich dann noch die Tatsache, daß man aus Budgetgründen so manchen gut gemeinten Einfall auf eher kleiner Flamme verköcheln mußte. Schwamm drüber, Herr Badham, Hauptsasse die Haushaltskasse klingelt, gelle? Mit Jeanne Tripplehorn, Corin Nemec, Evan Dexter Parke u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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