Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1909, irgendwo in Europa. Der berüchtigte Arzt Dr. Hackenstein lebt einsam auf seinem Landsitz, um dort in Ruhe den Experimenten um künstlich erschaffenes Leben nachzugehen. Nachdem er erste Erfolge bei Tieren hat, versucht er sich am menschlichen Körper. Da kommen ihm die drei Mädels, die durch ihr liegengebliebenes Auto zu dem Landhaus kamen, gerade recht.

„Dr.Hackenstein“ ist zwar einer jener billig hergestellten und direkt auf Video gedrehten Streifen, doch ist er im Gegensatz zu den anderen seiner Art durchaus unterhaltsam, witzig und eine Bereicherung für das Genre. Inhaltlich stark an Stuart Gordons „Re-Animator“ angelehnt, spart auch Richard Clark nicht mit blutigen Schockeffekten. Diese sind jedoch mehr comichaft überzeichnet und durch einigen Dialogwitz der Spitzen beraubt. Lediglich das etwas krude Ende paßt nicht ganz zu dem Rest der leichtfüßigen, komödienhaften Umsetzung der Geschichte. Was einem an dem Film besonders gefallen kann, ist, daß weder stumpfsinnige Teenies darin vorkommen noch die Handlung nach den üblichen Schlitzer-Formeln aufgebaut ist. Im Gegenteil, man fühlt sich eigentlich in alte Hammer-Zeiten zurückversetzt. Mit David Muir, Michael Ensign, Catherine Cahn, Stacey Travis u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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