Die junge Grace McDonald, die erst in einem Waisenhaus und dann bei dem Wanderprediger Jessie Bundy aufwuchs, ist von dem Gedanken besessen, ihren totgeglaubten Vater zu finden. Irgendwann verschwimmen dann auch die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn, als Grace ihren toten Vater in einer Leichenhalle entdeckt, der sich daraufhin erhebt und ihr fortan folgt. Dann gibt es da noch ein paar Morde…
Dummdreister Horrorthriller, der weder auf der Erzählebene noch auf der technischen Seite überzeugen kann. Was Regisseur und Drehbuchautor John Hayes mit seinem „Dream no Evil“ bezwecken wollte, wird wohl immer ein Rätsel bleiben, denn man gewinnt den Eindruck, daß er einfach nur mal so drauflos filmte. Die Handlung muß dann noch mit einer Stimme aus dem Off kommentiert werden, damit man wenigstens die dünne rote Linie mitbekommt. Darüber hinaus ist die deutsche Fassung mit einer derart unbeteiligt klingenden Synchronisation unterlegt, daß einem wirklich Angst und Bange werden kann. Mit Edmond O’Brien, Brooke Mills, Marc Lawrence, Michael Pataki u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin