Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

20.06.2018
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Review

von Frank Trebbin

Die im Mädchenheim der katholischen Maria-Magdalena-Gemeinde lebende Annie verschwindet auf mysteriöse Weise. Ihre Schwester Larissa begibt sich daraufhin in das von Pater Fogerty geleitete Heim und muss erkennen, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht: Oberin Cecilia ist in den Besitz des Necronomicon gekommen und hält im Keller des Hauses eine uralte, tentakelbewehrte Gottheit, die immer wieder mal von dem sinistren Hausmeister mit einem jungen Mädchen gefüttert wird…

Das John-Landis-Zitat auf dem Cover („guter, alter Drive-In-Expoitation-Spaß“) bringt es auf den Punkt: „The Halfway House“ knüpft an jene Zeiten an, als es noch schick war, eine reine tits-and-asses-Show ohne tieferen Sinn durch die Bahnhofskinos zu scheuchen und den sensationslüsteren Jugendlichen das Taschengeld zu entlocken. So liefert dann auch Kenneth J. Hall genau das ab, was man von solch einer Handlung, wie oben kurz angerissen, erwarten darf: augenzwinkernden Trash mit Wurzeln im Universum von H.P. Lovecraft. Das Ganze ist gewürzt mit typengerechten Figurenkonstellationen (inkl. Cat-Fight, Lesbensex und sabbernden Hausmeistern), einer klischeeüberladenen Geschichte und natürlich mit einem gehörigen Schuss nackter Haut. Ernsthaftigkeit darf man diesem Film wahrlich nicht unterstellen, dafür ist er aber schwer unterhaltsam – zumindest für jene, die mal wieder das Bahnhofskino-Feeling erleben wollen. Mit Mary Woronov, Janet Tracy Keijser, Shawn Savage, Joseph Tatner u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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