Jane und ihre Schwester Blanche waren als Kinder gefeierte Hollywoodstars. Heute leben die beiden unbeachtet in einer riesigen Villa in Beverly Hills. Blanche ist nach einem Unfall gelähmt und auf die Hilfe ihrer Schwester angewiesen. Doch Jane hat es nie verkraften können, daß Blanche damals erfolgreicher war als sie, und deshalb treibt sie ein böses Spiel mit ihr. Irgendwann schnappt Jane dann völlig über…
Interessant an diesem TV-Remake ist die Tatsache, daß Coproduzent William Aldrich der Sohn von Robert Aldrich ist, der den originalen „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ inszenierte. Trotz der Besetzung der Hauptrollen mit den echten Schwestern Vanessa und Lynn Redgrave kann dieser neuerliche Aufguß natürlich nicht mit dem Schwarzweiß-Original aus dem Jahre 1962 mithalten, denn dazu fehlt es an der künstlerischen Freiheit einer Kinoproduktion. Ganz getreu den üblichen Fernsehstandards entwickelt David Greene einen Psychothriller, der oberflächlich spannend und in gelackte Bilder verpackt ist. Darunter befindet sich aber nicht mehr der Tragödienstoff, mit dem Robert Aldrich dreißig Jahre vorher den Star-Rummel Hollywoods in Frage stellte, zumal hier das Ganze in einer irrwitzigen Travestieshow endet. Des weiteren mit John Glover, Bruce A. Young, Amy Steel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin