Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Paul und fünf andere junge Leute geraten auf mysteriöse Weise in eine einsame Waldhütte, die durch irgendein Kraftfeld von der Außenwelt abgeschottet ist. Jeder Fluchtversuch endet nach einem kurzen Ausflug. Auf einem nahegelegenen Friedhof entdeckt die Gruppe eine Art Totempfahl, der mit steinernen Fantasy-Krieger-Figuren geschmückt ist. Es blitzt und donnert und die Figuren erwachen zum Leben. Plötzlich ist einer der Gefangenen von solch einem Dämon besessen und hetzt hinter seiner Leidensgenossen her...

„Totem“ ist der für David DeCoteau schon fast handelsübliche Z-Grade-Horror aus der untersten Schublade, der allerdings dieses Mal kaum das Niveau seiner „Puppetmaster“-Filme erreicht. Ungeachtet aller Budget-Limitierungen darf man sich aber bei „Totem“ auch noch über die vielen banalen Dialoge und die en masse auftretenden Ungereimtheiten ärgern, die sogar dazu angetan sind, hier das Prädikat „schwachsinnig und unausgegoren“ noch als Untertreibung anzusehen. Bedenkt man die Schwatzhaftigkeit des Films und seine extrem kurze Lauflänge (und das bei ausgewalzten Titel- und Endcredits), so fragt man sich doch glatt, ob man das Geld, was „Totem“ ja trotzalledem gekostet hat, nicht besser hätte UNICEF spenden sollen. Fürs Genre ist dieser Mist jedenfalls keine Pfifferling wert. Auf DVD 16:9. Mit Jason Faunt, Marissa Tait, Eric W. Edwards, Sacha Spencer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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