Jane ist frisch geschieden und hat sich mit aller Mühe das Sorgerecht für ihren Sohn Eric erkämpft, denn sein Vater ist ein trunksüchtiger Bulle, der die Ehe zur Hölle gemacht hatte. Doch Ex-Mann Bonner läßt nicht locker und verfolgt seine geschiedene Frau noch weiterhin. Als diese den charmanten Patrick heiratet und mit ihm in eine andere Stadt zieht, nimmt das Schicksal seinen Lauf: Auf dem Weg zu ihrer neuen Heimat werden sie von einem Unbekannten verfolgt, und schließlich verschwindet Eric noch auf mysteriöse Weise…
Obwohl Terry O’Quinn bereits gleich am Anfang eine richtig gute Böse-Blick-Szene hat und er von Regisseur Robert Lewis immer wieder in Richtung seiner „Stepfather“-Rolle gedrängt wird, ist er doch diesmal nicht der Schurke. Dementsprechend verliert dieser TV-Made-Psychothriller auch gehörig an Gewicht, denn alle anderen Darsteller sind ebenso fehlbesetzt. Die Handlung selbst repetiert in der ersten Hälfte genüßlich die Motive aus Spielbergs „Duell“ und verbindet sie mehr oder weniger gekonnt mit denen aus „Die Hand an der Wiege“ und ähnlichen Soziopathen-Streifen. Das Ende hingegen ist wirklich enttäuschend und stellt das Ganze irgendwie auf den Kopf. Ergebnis: Unbefriedigend. Des weiteren mit Pierce Brosnan, Shanna Reed, Keegan Macintosh u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin