Susan, Tochter der wohlhabenden und herrschsüchtigen Mrs. Jennings, ist als Kind im Wald hinter dem elterlichen Haus von einem Unbekannten vergewaltigt worden. Nach jahrelanger Abwesenheit kehrt Susan auf den Familienbesitz zurück. Kurz nach ihrer Ankunft fühlt sie sich verfolgt und beobachtet. Da findet sie in ihrer Badewanne eine Leiche, die wenig später verschwunden ist…
Niemand Geringerer als Jimmy Sangster, der bekannte Hammer-Films-Drehbuchautor und -regisseur, hat das Skript zu diesem kleinen, aber feinen Psychothriller aus dem Hause der Aaron-Spelling-TV-Productions geschrieben. Mit den üblichen Versatzstücken des klassischen Thrillers (verschwundene Leichen, mysteriöse Verfolger etc.) wird eine Geschichte ins Rollen gebracht, die man zwar schon des öfteren gesehen hat, die aber immer noch genügend Überraschungspotential beinhaltet, um ein weiteres Mal erzählt zu werden. John Llewellyn Moxey beherrscht die Klaviatur der leisen Schrecken perfekt und bietet bei „Der Hauch des Bösen“ einen guten Beweis dafür, daß er mit ihr auch unter eingeschränkten (Fernseh-)Bedingungen umgehen kann. Fazit: spannende, ja zuweile unheimliche Unterhaltung bis zum Schluß. Mit Barbara Parkins, Barbara Stanwyck, Roddy McDowall, William Windom u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin