Auf der Insel Providencia, einer kleinen Bananenrepublik, herrschen katastrophale Zustände: Die Blut-Mafia geht um und jeder Einwohner läßt sich für ein paar Pesos das rote Naß abzapfen. Mit dem Blut versucht der diktatorische Präsident an noch mehr Geld zu kommen. Doch bald wittert er ein neues Geschäft: Leichen. Ein amerikanisches Konsortium bietet ihm für jeden toten Körper eine Menge Dollars…
Das deutsche Videocover läßt einen Horrorstreifen in der Form eines „Blutdurst“ vermuten, in dem es auch um moderne Vampire geht. Doch leider handelt es sich bei „Plasma“ um einen echten Etikettenschwindel, denn der Film entpuppt sich eher als ein politischer Thriller, der illegale Geschäfte mit Organ- und Bluthandel anprangert. Zwar wird es zum Ende hin etwas blutig und auch ein wenig gruselig, doch dem Genre kann man „Plasma“ wahrlich nicht zuschlagen. Also Vorsicht bitte. Auf Video letterboxed (1,85:1). Alternativtitel: „Die Blut-Mafia“. Mit Isela Vega, Hugo Stiglitz, José Sacristan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin