Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine Handvoll japanischer Schiffbrüchiger kann sich auf eine geheimnisvolle Pazifikinsel retten. Der Überlebenskampf zwingt sie dazu, die Warnung, keine der auf der Insel in Massen wachsenden Pilzen zu essen, in den Wind zu schreiben. Nach und nach verwandeln sich all jene, die doch die Pilze essen, selbst in solche. Gleichzeitig werden die Überlebenden von sich bewegenden Pilzen angegriffen…

Der britische Videoanbieter wirbt damit, daß „Matango– Fungus of Terror“ den „Golden Turkey Award“ gewonnen hat. Zu Unrecht finde ich, denn Inoshiro Hondas Film ist ein gutes Beispiel der schier unglaublichen japanischen Trash-Filmkunst. Von „Godzilla“-Vater Honda recht ansehnlich inszeniert, brilliert dieser Streifen vor allem durch seine extrem bescheuerte, aber unterhaltsame Geschichte. Von einigen Mängeln bei den Trickaufnahmen einmal abgesehen (miese Rückprojektion und leicht durchschaubare Miniatureffekte), kann sich „Matango– Fungus of Terror“ aber auf der Atmosphäre-Ebene durchaus mit ernsthafteren Genre-Vertretern messen. Nur die hölzern agierenden Darsteller zerstören teilweise den positiven Gesamteindruck. Mit Akiro Kubo, Yoshiro Tsuchiya, Horishi Koizumi, Hiroshi Tachikawa

© Selbstverlag Frank Trebbin

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