Irgendwo in der nordamerikanischen Wüste steht ein einsames Häuschen am Highway. Dort spukt der Geist eines uralten Indianers herum. Jeder, der die Hütte betritt, wird grausam gemeuchelt.
Von diesem Ray-Dennis-Steckler-Film wird so mancher noch Alpträume bekommen. Der rote Faden an Handlung ist wirklich unterstes Minimum und reicht bei weitem nicht aus, um diese zuweilen (in zwei Szenen!) blutige, aber immer langweilige Geisterfilm-Variante mit Slasher-Touch auf Trab zu halten. Die meisten Morde geschehen im Off, so daß man von der Seite her auf keine Überraschungen hoffen kann. Die Story ist sehr dünn, und ohne die (naträglich) eingebrachten Rodeoszenen wäre „Blood Shack“ nur halb so lang (Na ja, nicht ganz. Siehe unten). Interessanter ist da schon der Werdegang des Films: Ray Dennis Steckler hat ihn 1971 unter dem Titel „The Chopper“ gefertigt. Ein findiger Verleih brachte ihn 1980 im Zuge der vielen Stalk’n-Slash-Streifen als „Blood Shack“ heraus, wobei dann das Pseudonym Wolfgang Schmidt verwendet wurde. Trotzdem ist das Ganze eher zum Vergessen. Auf NTSC gibt es noch eine Director’s-Cut-Fassung, die erstaunlicherweise nur 55 Minuten geht. Mit Carolyn Brandt, Ron Haydock, Jason Wayne, Laurel Spring u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin