Durch ein kleines Erdbeben in Kalifornien gelangen Käfer an die Erdoberfläche, die aufgrund ihrer Herkunft aus dem Erdinnern Feuer absorbieren und „verschießen“ können. Der Wissenschaftler James Parmiter versucht, diese unbekannte Spezies zu studieren. Er kreuzt die Käfer mit Küchenschaben und erhält dabei die tödlichen „Feuerkäfer“. Klar, daß Parmiter zum Schluß durch seine eigene Schöpfung umkommt.
Obwohl Jeannot Szwarcs Film alle Zutaten für einen zugkräftigen Horrorstreifen hat und darüber hinaus auch noch von William Castle produziert wurde, ist „Feuerkäfer“ letztendlich doch nur ein müder und einfallsloser Abklatsch altbekannter Themen geworden. Lediglich die hervorragend fotografierten Szenen mit den Käfern, die auch tricktechnisch gelungen sind, lassen ein Hauch von Inspiration verspüren. Im Gegensatz zu anderen Tier-Horror-Streifen hat es Jeannot Szwarc nicht geschafft, aus der natürlichen Abneigung gegenüber Käfern Kapital zu schlagen und das Ganze ein wenig in Richtung Ekel zu pushen. Mit Bradford Dillman, Joanna Miles, Richard Gilliland, Patty McCormack u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin