Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vor 400 Jahren wurde die Baronesse Dania Borissow wegen des Verdachts auf Vampirismus verbrannt. Heute versuchen die Mitglieder einer satanischen Sekte, sie mittels schwarzer Messen zum Leben zu erwecken, damit sie Rache an den Nachkommen derer nehmen kann, die für ihren Tod verantwortlich sind. Julia und Peter, zwei Geschwister, geraten auf Schloß Warga, auf dem das illustre Treiben stattfindet, und werden in einen Strudel aus Sexorgien und Horror gezogen.

„Der Fluch der schwarzen Schwestern“ ist eine bizarre Zwitter-Mischung aus Sex- und Horrorfilm. Da jedoch beide Aspekte nicht ordentlich umgesetzt wurden, ist das Ergebnis recht mies. Was hätte wohl Jess Franco aus diesem Stoff um Okkultismus und Hexenwahn gemacht? Die Handlung ist ziemlich verworren, und es drängt sich der Verdacht auf, daß bestimmte Szenen nachträglich gedreht und eingefügt wurden. Nur ist hier die Frage, ob erst das Huhn (sprich: der Horrorteil) oder erst das Ei (sprich: der Softporno) da waren. Die Antwort dürfte nur Filmfanatiker interessieren, denn „Der Fluch der schwarzen Schwestern“ ist Kino aus der/für die Hosenlade. Alternativtitel: „Black Night“, „Fluch der schwarzen Hexen“ und „Sexorgien der schwarzen Schwestern“. Mit Nadia Henkova, Maria Forsa, Anke Seyring, Nico Wolf u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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