Victor von Frankenstein interessiert sich keineswegs nur für seine Experimente, sondern hat nebenbei auch noch Zeit, seinen amourösen Eskapaden nachzugehen. Trotzdem gelingt ihm wieder einmal die Schaffung eines künstlichen Menschen. Dieses Geschöpf –aufgrund eines Gehirnfehlers eine strohdoofe Kreatur mit Killerinstinkt– macht seinem Erschaffer nicht lange Freude…
Trotz der hervorragenden Produktionsmöglichkeiten der Hammer-Films und der guten Vorgabe durch „Frankenstein muß sterben“ stellt dieser sechste Einstieg in die Frankenstein-Saga sowohl inhaltlich als auch formal einen Rückschritt in Richtung der alten Universal-Klassiker dar. Der konsequente inhaltliche Stil Terence Fishers, differenzierten Gothic-Horror zu schaffen, wird hier zugunsten einer –zugegebenermaßen gelungenen– tiefschwarzen Komödie aufgegeben. Die Weiterentwicklung der Person Frankensteins stagniert völlig und ist eher rückläufig. Jimmy Sangster zeigt auch eine weitestgehende Zurückhaltung in bezug auf Detailaufnahmen und die damit verbundenen Masken. Alternativtitel: „Der Greuel von Frankenstein“. Mit Ralph Bates, Kate O’Mara, Veronica Carlsen, Dennis Price u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin