Brian, der geistig verwirrte Ex-Ehemann von Helen, dringt in das früher gemeinsam bewohnte Haus ein, findet dort aber nur die Babysitterin Amanda vor, die er in seinem Wahn auch prompt mit Helen verwechselt. Brian beginnt, das Mädchen zu terrorisieren. Amandas Freund Chris ist auch schon auf Brian gestoßen und hat die Begegnung mit dem Leben bezahlt. Bevor jedoch Helen nach Hause kommt, kann Amanda dem Spuk ein Ende bereiten.
Dieser relativ spannende Vorläufer der später durch „Halloween– Die Nacht des Grauens“ eingeläuteten Reihe von Maniac-on-the-Loose-Streifen kann mit seinen gelungenen Sequenzen puren Terrors und glaubhaften Darstellern überzeugen. Zwar wirkt „Die Fratze“ heute etwas antiquiert, doch ist er alles in allem auch jetzt noch solide und kurzweilige Unterhaltung, bei der Spannung nicht mit Blutbädern verwechselt wird. Die sparsam eingesetzten Effekte sowie der sehr geringe Body-Count lassen Peter Collinsons Film zu den besseren Mainstream-Psychothrillern rechnen. Mit Susan George, Honor Blackman, Ian Bannen, George Cole u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin