Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Journalist Claude Marchand erhält den Auftrag, den bekannten Bildhauer Bardolesco zu interviewen. Bardolesco ist durch einen von seiner Frau verschuldeten Unfall erblindet und gehbehindert. Für seine Skulpturen benötigt er als Grundstein menschliche Skelette. Seine Frau besorgt sie ihm. Claude Marchand kommt hinter das Geheimnis Bardolescos.

Der Film ist eine banale spanisch-amerikanische Coproduktion, die das bereits aus „Das Kabinett des Professor Bondi“ (USA 1953, Regie: André de Toth) bekannte Künstler-braucht-lebende-Modellemotiv reflektiert und ausbaut. Die Handlung wird jedoch über weite Strecken vom völlig untalentierten Santos Alcocer vernachlässigt, so daß schnell Langeweile aufkommt. Außerdem ist es hart anzusehen, wie sich Boris Karloff durch seine Rolle als erblindeter Künstler schleppt (er war zur Drehzeit schon sehr krank). Auch für damalige Verhältnisse war „Kochendes Blut“ schon ein echter Heuler, heute ist er Trash pur und sorgt so für viel unfreiwilligen Humor. Für Unterhaltung aus der untersten Schublade ist also gesorgt. Mit Boris Karloff, Jean Pierre Aumont, Viveca Lindfors, Jacqui Speed u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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