Das Städtchen Stepford kommt einfach nicht zur Ruhe: Diesmal sind die Kids das Ziel der geheimen Gesellschaft, die gerne Menschen durch Roboter austauscht. Laura Harding, die gerade erst mit ihrer Familie nach Stepford gezogen ist, kämpft auf verlorenem Posten gegen die Übermacht des Bösen, zu der auch –so scheint es– ihr Mann Steven gehört.
Langatmiger und ziemlich spannungsloser zweiter Nachzieher zu dem etwas bekannteren „Die Frauen von Stepford“ (siehe auch „Terror in New York“). Der hier vorliegende inoffizielle dritte Teil ist für das US-Pay-TV produziert worden und ergeht sich daher in einem typischen Soapopera-Szenarium, welches einem schon nach gut einem Drittel Laufzeit gehörig auf die Nerven geht. Alan J. Levi arbeitete zwar routiniert, aber völlig ohne Inspiration, die bei einem solch glatten Script wie dem von „Genesis– Stadt der lebenden Toten“ durchaus angebracht gewesen wäre. Das deutsche Videocover ist mal wieder hübsch reißerisch. Alternativtitel der Privat-TV-Ausstrahlung: „Die Kinder von Stepford“. Mit Barbara Eden, Don Murray, Tammy Lauren, Randall Batinkoff u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin