„Geschichten, die zum Wahnsinn führen“ ist ein typischer Anthologiefilm aus den 70er Jahren. Insgesamt sind es vier Kurzgeschichten, die dem Zuschauer präsentiert werden: 1) Ein unsichtbarer Tiger wird von einem Schüler gegen seine Eltern eingesetzt. 2) Ein verzaubertes Fahrrad sorgt für Verwirrung. 3) Ein lebender Baum beendet eine Ehe. 4) Die Gäste eines hawaiianischen Festes müssen feststellen, daß in dessem Verlauf Menschenfleisch verzehrt wird.
Der inszenatorischen Stärke von Regieveteran Freddie Francis ist es zu verdanken, daß das Zusammenspiel der relativ unbedeutenden Kurzgeschichten zu einem unterhaltsamen Genrefilm der humorig-makabren Art geworden ist. Sämtliche Darsteller versehen ihre Parts mit den treffenden Untertönen britischer Unterkühltheit und liefern so eine ansprechende Leistung. „Geschichten, die zum Wahnsinn führen“ ist eine der wenigen ernsten Hommages an die berühmte Amicus-Filmreihe. Mit Kim Novak, Joan Collins, Jack Hawkins, Donald Pleasance u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin