Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In San Francisco wird ein neues Kirchenhaus gebaut. Als man das Richtfest feiert und ein großes Kreuz aufstellt, fällt der Schatten davon auf das Grab des achthundert Jahre alten Vampirs Anton Wojtek, der daraufhin das bislang sichere Erdreich verläßt. Er verwandelt sich in einen mondänen Lebemann und macht sich an die Frau des Architekten John Rawlins heran, der die Kirche gebaut hat. Als diese ermordet aufgefunden wird, ahnt der Mann, mit welchem Gegner er es zu tun hat. Zusammen mit dem Ex-Bullen Harry Killkroy, der bereits Erfahrungen mit solchen Geschöpfen der Finsternis sammeln konnte, macht sich Rawlins auf die Suche nach dem Vampir.

Ursprünglich als erster Teil einer Serie von abendfüllenden Fernsehfilmen gedacht (Deshalb auch das offene Ende!), wurde diese Idee leider nicht weiter verfolgt, so daß „Der Großstadtvampir“ nur ein Einzelstück blieb. Schade, denn E. W. Swackhamer schlägt geschickt einen Spannungsbogen, bei dem man sich auf angenehm altmodische Weise gruseln kann. „Der Großstadtvampir“ ist dadurch zwar etwas umständlich in der Dramaturgie, dafür aber angefüllt mit lebendigen Figuren. Jason Miller wiederholt seinen Part als Kämpfer gegen das Böse aus „Der Exorzist“ und kann durch sein düsteres Mienenspiel begeistern. Des weiteren mit Richard Lynch, E. G. Marshall, Kathryn Harrold u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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