Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine Tochter aus reichem Hause wird nach einer durchtanzten Disco-Nacht entführt – von den Schergen der Frau Dr. Hades, die einen Porno-Ring ihr eigen nennt und die immer neues „Material“ für ihre Snuff-Movies braucht. Die Mutter der Entführten verschafft sich durch einen schmierigen Privatdetektiv einen ersten Überblick über die Szene, reist dann quer durch Europa von Porno-Dreh zu Porno-Dreh, während um Töchterchen herum vor laufender Kamera gemordet und verstümmelt wird…

Joel Schumachers „8MM“, ein reiner Krimi, war das Vorbild für diese italienische Kopier- und Trash-Granate, die Exploitation ohne Gnade bietet. Und in den Hände des darin bewanderten Bruno Mattei wird billigster Schund garantiert, der auf fast schon ekelerregende Weise Folter und Verstümmelung auf eine Reality-TV-Ebene hebt, so daß „Snuff Trap – Die Kamera läuft“ zwar weitaus horribler als das o.g. Vorbild geworden ist, aber keinesfalls als ernstzunehmender Genrebeitag gesehen werden kann. Die Optik des DV-gestützten Films ist „Lindenstraße“-mäßig und die nuttige Synchronisation fordert starke Nerven. Fazit: Finger weg! Auf DVD letterboxed (1,78:1). Mit Carla Dujany Solaro, Gabriel Gori, Carlo Mucari, Anita Auer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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