Franks Bewertung

starstarstarstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das Feriencamp Crystal Lake ist trotz seiner idyllischer Lage geschlossen, denn es besitzt einen schlechten Ruf: Vor Jahren gab es dort eine Mordserie, bei der der Täter nie geschnappt worden ist. Jetzt verweilt eine Gruppe junger Leute am Crystal Lake, um das Camp für die nächste Sommersaison flottzumachen. Alle Warnungen der Bewohner in den Wind schreibend, steuern die unbedarften Twens ihrem Schicksal in Form eines messerschwingenden Mörders entgegen. Nur Alice, die junge Köchin, scheint dem Mörder zu entkommen, denn sie trifft auf Mrs. Voorhees, der Ex-Betreiberin des Camps, deren Sohn Jason damals im See ertrunken ist…

Trotz aller Vorbehalte, die dieser zugegebenermaßen etwas ruppige Streifen auf sich gezogen hat, stellt „Freitag der 13.“ doch einen Meilenstein des modernen Horrorfilms dar: Sean S. Cunninghams Werk ist nämlich zum Vorbild unzähliger Nachahmer im Stalk’n-Slash-Subgenre geworden. Er selbst hat bis heute acht Fortsetzungen erhalten. Die Handlung kann zwar getrost vergessen werden, aber die filmische Umsetzung der nur maximal fünf Seiten umfassenden Story mit der Einbeziehung der hervorragenden und sehr blutigen Effekte Tom Savinis ist schon sehenswert. Einige Handlungsabläufe (Die Opfer haben erst Sex und dann werden sie abgeschlachtet) sind zu den ständigen Versatzstücken heutiger Genrestreifen geworden. Die Grundidee hierzu holte man sich bei Mario Bavas „Im Blutrausch des Satans“ und vervollkommnete dann nur noch die mit „Das Omen“ in Mode gekommenen „kreativen“ Tode. Regisseur Sean S. Cunningham, der danach nie wieder einen derartigen Erfolg verbuchen konnte, zeichnet sich trotz seiner Herkunft aus dem Porno-Bereich als einigermaßen sicherer Handwerker aus. Die deutsche Fassung ist uncut! Mit Betsy Palmer, Adrienne King, Harry Crosby, Laurie Batram, Mark Nelson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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