Während Dr. Herbert West (Jeffrey Combs) weiter seinen waghalsigen Versuchen frönt, totes Gewebe wieder zum Leben zu erwecken, versucht sein zögerlicher Kollege und Mitbewohner Dr. Dan Cain (Bruce Abbott), ihn endgültig von der Leichenfledderei abzubringen. Doch als West ihm die Wiederbelebung seiner verblichenen Geliebten in Aussicht stellt, gibt Cain widerwillig nach…
Unter Berufung auf H. P. Lovecrafts Werke variiert der Nachfolger von Stuart Gordons „Re-Animator“ ein zweites Mal die klassische Mär vom gotteslästerlichen Wissenschaftler, diesmal von Brian Yuzna in Szene gesetzt. Nach dem Vorbild des ersten Teiles versucht Yuzna sich an einer turbulenten Abfolge aus Schauer, Schock und Schabernack, die allerdings deutlich hinter dem handwerklichen Niveau des Vorgängers zurückbleibt. Weniger rasant und haarsträubend, dafür aber überraschenderweise mit kurzen Augenblicken anmutiger Schauerromantik, die tatsächlich einen reizvollen Abglanz der reichen literarischen Traditionslinie verströmen, an die hier angeknüpft werden soll. Zu mehr Substanz können diese kurzen Stimmungserfolge dem repetitiven Treiben allerdings auch nicht verhelfen, sodass sich ähnlich wie beim ersten Teil rasch Langeweile breit macht.