Review

Ein erfrischender Horrorfilm!
Ja, ich war sehr positiv überrascht im Verlaufe des Genusses dieses Filmes.
Die Story ist ein wenig zusammengeschustert, denn die bereits im Titel erwähnte "Braut" des Reanimator ist eigentlich überhaupt nicht wichtig im FIlm. Die ganze Zeit arbeitet man auf ihre Erschaffung hin und dann will sie doch keiner so recht am Schluss und sie vollbringt auch nichts, was von Bedeutung wäre. Aber Schwamm drüber, die Geschichte ist zwar zurechtgeschustert, aber erfrischend und mit zahlreichen Splattereffekten versehen, die mich besonders erfreut haben. Hinzu gesellen sich lustige Ideen wie das laufende Auge oder der Hund mit der Menschenhand. Ich war begeistert. Ein ernstzunehmender Horrorfilm ist es dennoch, denn trotz der zahlreichen witzigen Elemente kommt düstere Stimmung auf, die sich durch den gesamten Film zieht.
Den Schauspielern gelingt nichts Weltbewegendes, allerdings machen sie alle ihre Aufgabe ordentlich und Jeffrey Combs als durchgeknallter Psychowissenschaftler kann auf ganzer Linie überzeugen.
Doch der Film schafft trotzdem nicht mehr als 7 Punkte. Dazu hat vor allem das enttäuschende Ende geführt. Der Film ist über 90 Minuten hinweg sehr gut gelungen. Spannend, lustig, düster. Am Ende jedoch wird er ziemlich unübersichtlich, als sich alles im Keller zusammenrottet und die Auflösung kommt abrupt und ist wahrlich nichts Besonderes. Es scheint fast, als wäre Brian Yuzna die Lust vergangen und als hätte er nur noch schnell ein Ende hinklatschen wollen.

Fazit: Ein durchweg erfrischender Film, der nur am Ende an Sympathiepunkten verliert. 7 Punkte von mir. Euer
Don

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