Wer den ersten Teil kennt, weiß was ihn erwartet. Diesmal hat aber nicht Stuart Gordon Regie geführt, sondern Brian Yuzna. Sicherlich ist Bride of Re-Animator nicht ganz so gut wie Teil 1, aber immer noch besser als so manche Fortsetzung, die dem Zuschauer untergejubelt wird.
Nach einigen Problemen (siehe Teil 1) sind West und Cain erstmal in Peru. Auch hier forscht West munter weiter, aber da in Peru gerade eine Art Bürgerkrieg ist, gehen beide zurück in die USA und arbeiten als Ärzte in einem Krankenhaus. Cain ist eher der gute Arzt, der versucht, Menschen zu helfen, West dagegen interessiert sich nur für seine Forschungen. Wie schon in Teil 1 muss West natürlich wieder von seinem grünen Zeug gebrauch machen, und reanimiert damit einen Polizisten, einen Hund usw. Zum Schluss will West die perfekte Frau für Cain erschaffen, mit dem Herzen von Cains toter Freundin Meg...
Teil 2 erinnert ein wenig an Frankenstein und seine Braut aus den 30ern. Schwamm drüber, auch dieser Teil weiß zu gefallen. Die F/X sind professioneller, wenn auch nicht mehr ganz so derb wie in Teil 1. Trotzdem gibt es einige nette Ideen, wie z.B. 5 Finger mit einem Auge, einen Hund mit Menschenhand, West bastelt wieder alles zusammen, was ihm so vor die Spritze kommt. Teilweise wirkt der Film ein wenig langatmig und das Finale ist auch nicht so furios wie im ersten Teil. Trotzdem ist Bride of Re-Animator immer noch sehenswert und eine gelungene Fortsetzung zu Teil 1. Und wie oft bekommt man schon gelungene Fortsetzungen?
Fazit: Muss man auch sehen!