Mit Bride of Re-Animator liefert Regisseur Brian Yuzna eine gelungene Fortsetzung des Kult Schockers Re-Animator ab.
Zwar unterliegt der zweite Film dem Erstling leicht aber auch Teil 2 überzeugt als spaßiges Splatter Spektakel, welches humorvoller als Teil eins angelegt ist.
Im Mittelpunkt der Story, welche im Finale gewisse Parallelen zum Klassiker Frankensteins Braut aufweißt, stehen dabei erneut die Ärzte Dr. Herbert West sowie Dr. Dan Cain.
Beide sind dabei in der Anfangssequenz an der Kriegsfront in Peru unterwegs, nachdem man nach den Ereignissen des ersten Teils erstmal das weite suchen musste.
Allerdings hält es die beiden nicht davon ab vor Ort ihre Forschungen weiter zu treiben.
Nachdem man dort schließlich tatsächlich einen Durchbruch erzielen konnte kehren die beiden zum angestammten Krankenhaus zurück.
Dort allerdings wartet schon bald Ärger auf die beiden denn ein Rachsüchtiger Polizist sowie ein gewisser Dr. Carl Hill bzw dessen Kopf haben es auf die beiden abgesehen....
Schon Teil eins war in Sachen Story eher kurz gehalten.
Teil zwei ist hierbei nicht anders unterwegs und wirkt sogar nochmal stärker episodenhafter.
Die Folge ist das es an Spannung fehlt.
Dazu wurde der humoristische Ton nochmal verstärkt so das Bride of Re-Animator mehr Komödie als Horrorfilm ist.
Immerhin wiederholt man nicht stumpf die Story des ersten Teils sondern erzählt diese konsequent weiter.
Zudem wirken die Effekte verbessert bzw können im Ganzen mehr überzeugen als in Teil eins der Fall war.
Ebenfalls ein großer Pluspunkt sind die Darsteller.
Vor allem Jeffrey Combs als Dr. Herbert West mit Gotteskomplexen ist eine Freude wobei der Rest ebenfalls zu überzeugen vermag.
Somit bewegt sich Bride of Re-Animator nicht so weit weg vom Original und bietet immer noch mehr als so manch andere Fortsetzung eines Kult Streifens.
Für mich ergibt das jedenfalls starke 6 Punkte.