Ein junger Mann kehrt nach Jahren in das Haus zurück, in dem seine Jugendfreundin bei einem schrecklichen Unfall getötet wurde. Nach und nach löst sich das Rätsel um die damalige Bluttat, und der Zuschauer erfährt, daß der junge Mann nunmehr vom Geist der damals Getöteten besessen ist.
„Das Haus der blauen Schatten“ ist inhaltlich ein völlig abstruser und handwerklich sehr dahingeschluderter Horrorthriller, der zu keiner Zeit so etwas wie Spannung aufbaut. Sicherlich liegt dies daran, daß Beppe Cino, der den Film auch produzierte und das Drehbuch schrieb, hier völlig überfordert war. Uberfordert wird auch die Geduld des Zuschauers, wenn einem ca. siebzig Minuten lang eine bizarre Handlung kredenzt wird, die gänzlich ohne Morde auskommt, dafür aber den Wahnsinn des Hauptdarstellers umso mehr widerspiegelt (z.B. hält sich unser Held eine Schaufensterpuppe als Geliebte!). Erst zum Ende hin kommt ein wenig Action ins Spiel, doch bis es soweit ist, dürften die meisten schon abgeschaltet haben. Mit Amanda Sandrelli, Stefano Gabrini, Francesco Costa, Flanetta Carena u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin