Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Zwei Amerikaner, Maggie Walsh und ihr Freund Pete Danner, geraten während ihres Aufenthaltes in England nach einem Motorradunfall auf den Landsitz von Jason Mountolive, einem reichen Gönner. Kurz darauf tauchen noch mehr Gäste in dem großen Haus auf – währenddessen sich ihr sinistrer Gastgeber richtig rar macht. Maggie erfährt, dass Jason ein uralter Hexer ist, der in ihr die richtige Person für seine Inkarnation gefunden zu haben glaubt. Während die anderen Gäste nach und nach auf mysteriöse Weise sterben, macht sich Maggie daran, ihr Erbe anzutreten...

Jimmy Sangster, Ex-Hammer-Films-Mitarbeiter und einer der Großmeister des britischen Horrorkinos, ließ sich als Co-Drehbuchautor zu "Das Haus des Satans" unzweifelhaft von den Erfolgen der "Omen"-Filme leiten und lieferte so die Grundlage für einen Okkult-Thriller, der in den Händen von Richard Marquand zu einem soliden, aber auch unbeteiligt wirkenden Gruselstück geraten ist. Zwar wartet "Das Haus des Satans" mit ähnlich gut arrangierten Kreative-Tode-Szenen wie das hofierte Vorbild auf, doch leider fehlt dem Ganzen der richtige Schwung. Für eingefleischte 70er-Jahre-Horror-Buffs dürfte der Film dennoch von Interesse sein, denn neben den bereits erwähnten Parallelen zu "Das Omen" findet man auch einige Motive aus Dario Argentos "Suspiria" wieder. Kurzum: "Das Haus des Satans" bietet ohne Umschweife aber auch ohne Tiefgang die für das Genre angemessene Kurzweil. Im TV unmaskiert. Mit Katherine Ross, Sam Elliot, Charles Gray, Roger Daltrey u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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