Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Im Jahr 1950 kam Wilfried Butler unter ungeklärten Umständen in seinem Haus in Arlington, Massachusetts, um. Heute beauftragt Enkel Jeffrey Butler den Anwalt Carter, das alte Haus an die Stadtväter zu verscherbeln. Carter wird in der ersten Nacht, die er in dem Haus verbringt, von einem unbekannten Täter mit der Axt erschlagen. Stunden später taucht Jeffrey Butler selbst dort auf und stößt auf das schreckliche Geheimnis seines Großvaters…

In teilweise harten Bildern (der Mord an Anwalt Carter ist recht gorig) erzählt dieser kleine Thriller geschickt eine Geschichte Freudschen Ausmaßes, deren Aussage allerdings schon von Seiten der Produktion zurückgenommen wurde (es geht in letzter Konsequenz um Inzest). Was bleibt, ist ein Skelett aus Body-Count-Mentalität und Maniac-on-the-Loosemotiven. Die makabre Quintessenz der Geschichte, die hier nicht verraten wird, rettet aber „Haus des Todes“ über das übliche Horroreinerlei hinweg. Trotz geringen Budgets versteht es Regisseur Theodore Gershuny, die unheimliche Atmosphäre des im Schnee versunkenen Hauses auszunutzen. Alternativtitel: „Blut-Nacht“. Mit Patrick O’Neal, Mary Woronov, John Carradine, James Patterson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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