John Berlin ist ein ausgebrannter Cop, der in San Diego eine Mordserie an blinden Frauen untersucht. Bisher gab es sieben nicht identifizierte Opfer, die in den Polizeiakten die Codenamen „Jennifer 1– 7“ erhalten haben. Einzige Zeugin ist die ebenfalls blinde Helena, in die sich John Berlin verliebt. Fest glaubt er daran, daß der Serienkiller Helena zu „Jennifer 8“ machen will. Als sein Partner Freddy Ross auf dubiose Weise ums Leben kommt, gerät John Berlin selbst in den Verdacht, der Mörder zu sein.
Das Problem dieses Serienkiller-Psychothrillers ist ganz kurz auf einen Nenner gebracht: Es passiert einfach zu wenig. Ansonsten bietet „Jennifer 8“ all das, was man schon woanders her kennt. Die akribische Polizeiarbeit stammt aus „Das Schweigen der Lämmer“, das teuflische Spiel mit einer Blinden aus „Stiefel, die den Tod bedeuten“ und die Cop-verliebt-sich-in-Zeugin-Melodramatik aus jedem anderen x-beliebigen Hollywood-Schinken. Das Drehbuch macht einige unglaubwürdige Schlenker, nur um in ein überraschendes aber kurzes Finale zu münden. Was rettet, das ist die Besetzung, denn „Jennifer 8“ ist gut gespielt von Andy Garcia, Uma Thurman, Lance Henriksen, John Malkovich u.a. Alternativtitel: „Jennifer Eight“.
© Selbstverlag Frank Trebbin