Zeichentrickfilm. Havanna in den 30er Jahren. Ein Enkel des berühmten Grafen Dracula hat ein Serum erfunden, mit dem sich die Vampire unbeschadet in die Sonne begeben können. Dies erfährt Johnny Terrori, der verbrecherische Obervampir aus Chicago, und versucht, die Formel und den Erfinder zu vernichten. In der Zwischenzeit kommen die europäischen Vampire nach Kuba, um die geniale Erfindung zu feiern. Es kommt zum „Krieg der Vampire“.
Wohin man auch blickt, „Krieg der Vampire“ wimmelt förmlich vor guten Einfällen und netten Gags. Was aber eindeutig fehlt, ist ein durchdachtes Konzept, denn es ist nicht immer ganz klar, ob dies ein Kinderfilm ist oder nicht. Nimmt man die recht anspruchslose Animation zum Maßstab, so fällt die Antwort leicht. Da jedoch einige Szenen (u.a. Sex und explizite Gewalt) eindeutig auf den Erwachsenen-Markt abzielen, dürfte Juan Padrons Film wohl doch eher nicht für die Kleinen sein. Eingebrachte Action-Elemente lassen „Krieg der Vampire“ kurzweilig werden. Fazit: nette Unterhaltung zur Abwechslung.
© Selbstverlag Frank Trebbin