Irgendwo auf dem Land steht ein altes Haus, in dem sich ein prunkvolles Himmelbett befindet. Doch so schön wie das Bett aussieht, so tödlich ist es auch. Es zieht seine Benutzer in sich hinein und saugt sie bis auf die Knochen auf. Und das Bett hat schon viele Besucher gehabt…
„Death Bed“ ist ein filmgewordener Alptraum. Die Handlung –soweit man das Sammelsurium an Einfällen und Szenen überhaupt so bezeichnen kann– besteht aus einer Mischung aus Spielfilmsequenzen und pseudo-dokumentaristischem Füllmaterial über die Geschichte des Bettes. Zusammengehalten wird das alles von einem geisterhaften Sprecher, der ein paar Mal zu sehen ist und ansonsten nur aus dem Off spricht. Handwerklich gleicht der Streifen dem Ergebnis einer durchzechten Nacht, denn die schrägen Kamerapositionen, merkwürdigen Schnittwechsel und bizarren Regieeinfälle können nur durch Alkohol oder Drogen verursacht worden sein. Sicherlich dürfte „Death Bed“ jedem „normalen“ Zuschauer gehörig vor das Knie treten, denn auf Spannung muß man ebenso verzichten wie auf eine geradlinige Story. Für ein vorbereitetes Publikum dürfte dieser Film aus dem Beyond-Belief-Bereich jedoch ein wahrlich phantastischer Genuß sein. Leider gibt es über diesen Vertreter des Horror Obskura keine weiteren Stabangaben. Auch ist es zweifelhaft, ob George Barry der wirkliche Regisseur ist.
© Selbstverlag Frank Trebbin