Der Abenteurer John Hamilton wird beauftragt, die Expedition eines reichen Amerikaners zur „verbotenen Stadt“ am Amazonas zu organisieren. Während der gefahrvollen Reise (u.a. ein Überfall durch Kannibalen) wird die Gruppe arg dezimiert. Am Ziel angekommen, muß Hamilton erkennen, daß er gelinkt wurde: Der Millionär ist in Wirklichkeit ein alter Nazi, der mit dem nach Kriegsende in die „verbotene Stadt“ geflüchteten KZ-Arzt Manteuffel noch ein Hühnchen zu rupfen hat…
Komisch, aber irgendwie scheinen die Schreckensexperimente der Nazi immer noch eine gewisse Faszination auf die Filmemacher Hollywoods auszuüben (vgl.: „The Boys from Brazil“). So auch in „River of Death– Fluß des Grauens“, der nicht ungeschickt Horror- und Abenteuerelemente verbindet. Unter der Regie des B-Actionfilmers Steve Carver präsentiert sich der Streifen als knallig-buntes Comic-Adventure, das zu keiner Zeit ernstzunehmen ist. Alles ist, wie es zu sein hat: Die Bösewichte sind schön böse, der Dschungel schön grün und die Frauen faszinierend schön. Pyrotechnische Effekte und pralle Schießereien sollen die Absurdität der Alistair Macleanschen Vorlage kaschieren. Alternativtitel: „Fluß des Grauens“. Mit Michael Dudikoff, Robert Vaughn, Donald Pleasence, L. Q. Jones u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin