Für Vampire, die ihr Dasein hassen und mit diesem Drama nicht mehr klarkommen, gibt es einen Verein, der sich „Die Anonymen Vampire“ nennt. Dort kann man sich gegenseitig sein Leid klagen und mittels eines bestimmten Programms auf Schafblut umgepolt werden. Und wenn es einen trotzdem mal „juckt“, so vergreift man sich im ländlichen North Carolina halt mal eben an einem dieser blöden Rednecks...
Und noch ein Z-Grade-Filmchen, mit dem Michael Madsen seine Karriere vernagelt (vgl. „Der Teufels Pakt“) – da fragt man sich doch glatt, was den Mann zu so einem Mist treibt? Ok, die Grundidee zu dieser Komödie ist ja nicht schlecht, doch leider ist Michael Kellers lustig gemeinte Vampire-brauchen-auch-ihre-Therapie-Persiflage von der Machart her dermaßen unterbelichtet, daß wahrlich kein Witz zu zünden vermag. Die Handlung schleppt sich so dahin und selbst die zwei, drei „ernsten“ Horrorszenen sind ziemlich blutleer inszeniert. Das Ganze ist zudem filmtechnisch auf unterstem Niveau hergestellt worden, so daß man als geneigter Zuschauer noch nicht einmal seine Trash-Brille bemühen möchte. Auf DVD Vollbild. Des weiteren mit Paul Popowich, Nicole Forester, Judith Scott u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin