Franks Bewertung

starstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In den tiefen Urwäldern Neu-Guineas treibt ein fanatischer Sektenführer sein Unwesen: Bedingt durch religiöse Wahnvorstellungen, läßt er junge Frauen von Kannibalen auffressen und delektiert sich an diesem „Schauspiel“. Als ein Vietnamveteran dort auftaucht, der beauftragt wurde, ein Mädchen zu suchen, beginnt das Imperium des Wahnsinnigen zu schwanken…

Umberto Lenzis Kannibalen-Heuler ist bluttriefende und effekthascherische Exploitation-Ware, wie man sie von Italienern nicht anders kennt. Da der Film aber recht schlampig gemacht ist und Signore Lenzi (dieser Geizkragen!) zudem noch Szenen aus seinem eigenen „Mondo Cannibale“ verwendet, kann er auf keiner Linie überzeugen. Auch ist die Gegenwartsbewältigung (Jim Jones läßt grüßen) penetrant und höchst überflüssig, was sich ebenfalls negativ auf den Film auswirkt. Hierzulande ist „Lebendig gefressen“ verboten. Die FSK-geschnittene Neufassung läuft unter dem Titel „Eaten Alive“ und es fehlen ca. 12 Minuten gegenüber der OF. Auf Video letterboxed (1,58:1). Mit Robert Kerman, Janet Agren, Ivan Rassimov, Mel Ferrer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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