Franks Bewertung

starstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Mehrere Tenctonesen laufen nach einem geheimnisvollen Anruf regelrecht Amok und töten munter drauflos. Logisch, dass das nicht mit rechten Dingen zugeht. Gehirnwäsche ist das magische Lösungswort, denn alle Amokläufer murmeln die Todesformel der "Udara", einer Guerilla-Bewegung aus längst vergangenen Sklavenzeiten. Das Cop-Duo Francisco und Sikes kommen einem kriminellen Senator auf die Spur, der durch die Newcomer-Verbrechen Wählerstimmen gewinnen will...

Kenneth Johnson greift in dieser wieder mehr der TV-üblichen Seifenoper verbundenen "Alien Nation"-Langfolge den Handlungsfaden des Charles-Bronson-Vehikels "Telefon" auf und fertigt daraus einen langatmigen Science-Fiction-Film, der selbst Genrefans enttäuschen dürfte. Die Action hält sich in Grenzen, phantastische Elemente gibt es nur sehr wenige und das ständige Buhlen um "political correctness" geht einem mächtig auf die Nüsse. Irgendwie hat man bei "Alien Nation: Das Udara Vermächtnis" das Gefühl, dass Kenneth Johnsons Fernsehserie gänzlich aus dem Ruder geraten ist und die guten Ideen Mangelware geworden sind. Mit Gary Graham, Eric Pierpoint, Michele Scarabelli, Terri Treas u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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