Durch eine bestimmte Planetenkonstellation, die so nur alle 200 Jahre vorkommt, öffnet sich das Tor zu einer anderen Dimension und entläßt ein kleines Mädchen sowie einen guten und einen bösen Mandarin-Krieger ins heutige Hongkong. Der böse Krieger, „Blood Devil“ genannt, macht sich sofort auf, das Mädchen, die übrigens eine Prinzessin ist, zu finden und zu töten, während Huang Zhin, der Good Guy, von einem jungen Paar aufgenommen wird, welches ihn in die jetzige Kultur einführt. Zum Schluß stehen sich Gut und Böse in einem Vergnügungspark gegenüber.
Dieses stark nach „Terminator“-Grundhandlung riechende asiatische Epigonen-Kino ist ein Fantasy-Horror-Gebräu mit relativ hohem Unterhaltungswert. Die Geschichte wird spannend und variantenreich erzählt, und auch der Produktionsstandard läßt sich sehen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen jedoch Huang Zhin und dessen Abenteuer im Bereich der Kulturschock-Gags. Einige Details dazu stammen aus „Der letzte Countdown“ (USA 1979, Regie: Don Taylor). „A Tale from the East“ ist also ein passabler Genrefilm, der ebenso mit temporeichen Martial-Arts-Einlagen wie mit Witz zu unterhalten weiß. Stabangaben sind leider nicht möglich, weil der Film nur im kantonesischen Original mit englischen Untertiteln erhältlich ist.
© Selbstverlag Frank Trebbin