Morgan, ein Football-Crack, geht mit seinen Kumpels auf einer Insel vor New York jagen. Dort entdecken sie riesige Wespen, scheunenhohe Hühner und Ratten, so groß wie Pferde. Ein Freund Morgans stirbt durch den Stich einer mutierten Wespe. Als Morgan dem Geheimnis der Insel auf die Spur kommt, werden er und einige andere Leute von einer Horde Riesen-Ratten angegriffen.
Bert I. Gordons Trash-Klassiker wird in der etablierten Kritik oftmals verrissen und als schlampiger Mist heruntergeputzt. Zugegeben, das Script weist manchmal faustgroße Löcher in der Logik auf, dennoch bietet „Insel der Ungeheuer“ viel Spaß und bessere Unterhaltung als der x-te „Freitag der 13.“-Aufguß. Die Kämpfe mit den Ratten sind beinhart, erstaunlich blutig und technisch einigermaßen ordentlich umgesetzt. Nur bei den Trickaufnahmen mit den Wespen und dem Staudammbruch am Schluß hat der Effekte-Mann nicht das richtige Augenmaß gehabt. Bert I. Gordon zeichnet auch für das Drehbuch verantwortlich, welches angeblich Anleihen von H. G. Wells nimmt. Mit Ida Lupino, Marjoe, Pamela Franklin, Ralph Meeker u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin